"Wer suche, der findet!". Das Internet mit Milliarden von Seiten scheint für denjenigen, der recherchiert, eine unermessliche Quelle von Informationen zu sein. Mit Hilfe der großen Suchmaschinen oder beim Verfolgen von links findet man (schließlich und endlich) in der Regel, was man sucht.
Wann braucht man Suchmaschinentricks?
Was aber, wenn man selbst eine Information oder ein Produkt hat, das über die Suchmaschinen schnell gefunden werden soll? Schnell wird eine Internetseite "gebaut" und man wartet freudig erregt darauf, daß jetzt die Besucher kommen, sich informieren oder etwas einkaufen. Aber die Besucher kommen nicht ...
Und schon sind wir bei der ersten Erkenntniss für neue Internet-Anbieter: "Schnell" geht im schnellsten Medium der Welt gar nichts! Bevor jetzt nach Tricks für Suchmaschinen gesucht wird, schauen wir doch erst einmal auf die Grundlagen:
Wird die Seite überhaupt von den Suchmaschinen gefunden?
Die "Spider Robots" - sozusagen die virtuellen Informationssammler der Suchmaschinen durchkämmen das Internet nach Informationen. Dabei gehen Sie den Weg, den ein normaler Surfer auch gehen würde: Sie verfolgen links von anderen Internet-Seiten und schauen nach, ob sie dort etwas finden. Stellen Sie sich einfach vor, "Herr Spider" geht durch eine Stadt und fragt einen Passanten, was er denn so anzubieten habe und zu wem er als nächstes gehen soll um zu fragen, was dieser so anbiete und wohin er als nächstes gehen soll ... der Spider sammelt die Informationen zu den Angeboten und besucht alle, auf die er hingewiesen worden ist. Jemanden, auf den er nicht hingewiesen worden ist, besucht er nicht.
Ein "Link" von einer anderen Webseite ist nichts anderes als dieser Hinweis. Eine Seite, auf die ein Spider nicht durch einen Link hingewiesen wird, wird er also gar nicht erst finden. Gibt es viele Links auf eine Seite, werden die Spider schon allein wegen der Wahrscheinlichkeit häufiger kommen als auf eine Seite, auf die nur wenig Links verweisen. Und ohne das ein Spider vorbeigekommen ist, kann eine Suchmaschine nicht "indexieren". Sie "weiß" gar nicht, das es Sie gibt. Ein Suchender kann nichts zu dieser Seite in der jeweiligen Suchmaschine finden.
Also: Erst mal einen Link von einer verweisenden Seite "bekommen" - am besten mehr als einen - damit ein Spider vorbeikommen kann. Wenn man keinen anderen Webmaster findet, der auf das neue Angebot verweisen möchte, kann man sich in die zahlreichen "Webkataloge" eintragen - und ein Anfang ist gemacht.
Kann der Suchmaschinenspider überhaupt Ihre Seite lesen?
Jetzt stellen Sie sich vor "Herr Spider" steht vor Ihnen und fragt Sie "Was haben Sie denn so anzubieten und wohin soll ich als nächstes gehen" ... aber Sie verstehen nicht die gleiche Sprache. Sie können also keine Auskünfte geben und "Herr Spider" geht unverrichteter Dinge wieder weg... und immer noch keine Informationen im Index der Suchmaschine.
"Das 'Futter' für einen Spider ist der textbasierte Seiteninhalt." Java Aplets und Grafiken haben keinen Nährwert für den Suchmaschinenrobot. Dieses gilt auch für Links und Textinhalte in Imagemaps oder Flash. Links werden häufig nicht verfolgt bei einer Seite mit Frames. (aus: "Wichtige Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung" von Alan Webb).
Also: Technische Voraussetzungen überprüfen, ob Informationen für den Spider überhaupt lesbar sind - sonst kann nichts in den Suchmaschinen "indexiert" werden.
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