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Was hat das Internet mit Kunst zu tun?

Das Internet ist immer noch ein neues Medium. Manchmal vergisst man, dass es sich um ein zusätzliches Medium handelt (neben den klassischen wie Zeitungen und TV) - mit eigenen Spielregeln, Stärken und Schwächen. Es gezielt einzusetzen macht in Verbindung mit den anderen genutzten Medien Sinn. Eine Homepage zu haben "weil man sowas jetzt halt hat" ist verschwendetes Geld und unnötiger Aufwand. Gerade bei dem Thema "Kunst" sollte man sich sehr genau Gedanken machen, wofür man den eigenen Auftritt braucht und wen er ansprechen soll.

Leider sind zum Thema Kunst die Möglichkeiten des Internets bisher nur gering genutzt. Eine positive Ausnahme bilden nur die Kunstmuseen.

Präsentation von Kunst

Museen, die sich intensiv mit ihrer Präsentation im Internet auseinandersetzen, erfüllen damit auch ihren Auftrag. Die "Virtuelle Reise" durch die Exponate der bildenden Kunst ist häufig ein Genuss für den Surfer - und macht Lust auf das Museums - Erlebnis in der realen Welt. Da sich immer noch nicht viele Museen mit ihrem Internetauftritt auseinandersetzen, liegen hier große Chancen auch für kleinere Ausstellungen und Museen.

Informationsmöglichkeit für den Kunstinteressierten

Nehmen wir einmal an, das Internet sei eine riesige große Bibliothek. Wer in dieser Bibliothek lange genug sucht, findet praktisch alle Informationen, die er zu seinem Thema braucht - solange sie vor irgendwem irgendwann veröffentlicht wurden. Man kann auch selbst veröffentlichen - sogar unzensiert -, man kann sich regelmäßig z.B. durch newsletter informieren lassen, man kann die schnelle und kostengünstige Kommunikation mit E-mails nutzen.

Marketingmöglichkeit für den Künstler

Sein eigenes Werk auf einer eigenen Homepage ins Netz zu stellen, erspart dem Künstler in der Regel nicht den Weg zum Galeristen - aber kann ihn erleichtern. Die Präsentation der eigenen Arbeit kann durch den selbsterstellten Katalog im Internet ergänzt werden. Wichtig für den Künstler wäre eigentlich, sich Gedanken zu machen, wer denn mit der eigenen Homepage erreicht werden soll. Den zufälligen Besucher gibt es praktisch nicht. Für jeden Besucher muss etwas getan werden: Er muss auf die Seite Aufmerksam gemacht werden, die gewünschte Information in der gewünschten Form finden können. Menschen werden auf die Homepage aufmerksam durch reale Begegnungen (Stichwort: "Homepage als Visitenkarte") - d.h. zum Beispiel, das jemand, der den Künstler oder sein Werk gesehen hat, sich weiter informieren möchte, oder Querverbindungen (Stichwort: "Kooperationen im Internet"). Auch hier ein Beispiel: Eigentlich hat man nach einem Kurator gesucht aber interessiert sich dann für die Künstler, über die der Kurator geschrieben hat.

Während Künstlerseiten im Internet häufig sehr schön anzuschauen sind, ist ihre Auffindbarkeit im Netz oftmals so erbärmlich, das man einen Künstler nicht einmal unter seinem Namen und dem Zusatz "Kunst" oder "Künstler" in den Suchmaschinenergebnissen findet. Dabei gibt es große Chancen, das Interesse von Menschen zielgerichtet auf das eigene Werk zu lenken: Man muss nur wissen, für wen man die Seiten macht und welche Informationen dort erwartet werden.

Image für den Kunstsponsor

"Tu Gutes und rede drüber" - viele Unternehmen nutzen die Möglichkeiten des Kunstsponsorings. neben den anderen Medien sollte dann auch das Internet helfen, das positive Engagement in positives Image umzuwandeln. Interessant sind hierbei vor allem Querverbindungen von den Kunstaktionen zum Unternehmen. Hintergrundmaterial kann auf den eigenen Seiten veröffentlicht werden und so den Besucher "sanft" auf den Internetauftritt des Unternehmens begleiten.

Internet ist Medium für Kunst

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